Offen sprechen
Erfahrungen und Fragen sollen Platz haben, ohne dass jedes Gespräch sofort formell werden muss.
Initiative für psychische Gesundheit
JungVerstanden schafft Räume, in denen junge Menschen offen sprechen, Fragen stellen, Erfahrungen teilen und sich ohne unnötige Hemmschwellen mit psychischer Gesundheit auseinandersetzen können.
Eine Initiative des Vereins für psychische Gesundheit junger Menschen · seit 2025
JungVerstanden
Psychische Gesundheit soll nicht erst Thema werden, wenn alles zu viel wird. Wir wollen Begegnungen schaffen, in denen Austausch selbstverständlich werden kann.
Erfahrungen und Fragen sollen Platz haben, ohne dass jedes Gespräch sofort formell werden muss.
Bewegung und gemeinsame Aktivitäten können Gespräche entstehen lassen, die am Tisch vielleicht nie begonnen hätten.
Wir verstehen uns nicht als Beratungsstelle, sondern als Initiative für Begegnung, Organisation und Aufklärung.
Wie wir arbeiten
Deshalb verbinden wir Wissen, gemeinsame Aktivitäten und Orte, an denen Begegnung möglich wird.
Vorträge und Gespräche bringen technische, pädagogische und persönliche Perspektiven zusammen.
Wanderungen und Bewegung schaffen einen ungezwungenen Rahmen für Begegnung und Austausch.
Auch das Umfeld, in dem junge Menschen leben, beeinflusst Begegnung, Teilhabe und Wohlbefinden.
Unsere Projekte
In fünf Veranstaltungen haben wir technische, pädagogische und persönliche Perspektiven auf Medien und psychische Gesundheit zusammengebracht.
im PHONTEK O2 Shop Limburgerhof
Technik, Pädagogik und eigene Erfahrungen
Die im Rahmen der Reihe übergebenen iPads wurden durch PHONTEK ermöglicht; wir begleiteten die Organisation.
Austausch statt Frontalvortrag.
Unsere Wanderungen schaffen einen unkomplizierten Rahmen für Bewegung, Begegnung und Austausch außerhalb klassischer Veranstaltungsräume.
Vertreter unseres Vereins organisierten gemeinsam mit der Municipality of El Kharayeb und Jugendlichen vor Ort eine Aufräumaktion im öffentlichen Raum.
Straßen und gemeinschaftlich genutzte Bereiche wurden gemeinsam gereinigt. Dabei ging es nicht nur um Sauberkeit, sondern um Verantwortung für das eigene Lebensumfeld und gemeinschaftliches Engagement.
In Kharayeb wurde bereits gemeinsam mit dem UNDP gezeigt, wie öffentliche Räume Begegnung, soziale Teilhabe und psychosoziale Aktivitäten fördern können. Mit unserer eigenen, deutlich kleineren Aktion wollten wir an diesen Gedanken anknüpfen.
Wir glauben, dass psychisches Wohlbefinden auch mit der Umgebung zusammenhängt, in der junge Menschen aufwachsen. Gepflegte, sichere und gemeinschaftlich nutzbare Räume können Bewegung, Begegnung und Zugehörigkeit erleichtern.
Der Verein dahinter
Der Verein wurde 2025 in Limburgerhof gegründet.
Unser Ziel ist es, psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen sichtbarer zu machen, Prävention zu stärken und einen offeneren gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Belastungen zu fördern.
Hinter dem Verein steht ein kleines Team mit unterschiedlichen Erfahrungen aus Organisation, Finanzen und gesellschaftlichem Engagement.
Über uns
Die Idee hinter dem Verein entstand in der Zeit nach der Pandemie. Bei gemeinsamen Spaziergängen haben wir immer wieder darüber gesprochen, wie sich Isolation, soziale Medien und die Veränderungen der vergangenen Jahre auf junge Menschen ausgewirkt haben – und wie selten offen darüber gesprochen wird.
Uns verbunden hat dabei auch unser Engagement in Limburgerhof. Alle drei Gründungsmitglieder waren im Jugendgemeinderat aktiv, zwei engagieren sich heute im Gemeinderat. Aus Gesprächen über Jugend, Gemeinde und psychische Gesundheit entstand schließlich der Verein.
Wir sind selbst Studenten und keine psychotherapeutische Fachstelle. Unsere Rolle sehen wir deshalb vor allem in Organisation, Begegnung und Aufklärung. Bei fachlichen Themen möchten wir bewusst mit Menschen zusammenarbeiten, die die entsprechende Expertise mitbringen.
Was als Nächstes kommt
Gemeinsam mit Gemeinde und lokalen Akteuren möchten wir neue Angebote für junge Menschen entwickeln. Erste Gespräche mit dem damaligen Jugendgemeinderat haben bereits stattgefunden.
Gespräche mit psychosozialen Beratungsstellen im Raum Karlsruhe und Mannheim möchten wir wieder aufnehmen und perspektivisch fachliche Kooperationen entwickeln.
Mit lokalen Partnern auch außerhalb Deutschlands möchten wir kleine, konkrete Projekte entwickeln – besonders dort, wo öffentlicher Raum, Gemeinschaft und psychisches Wohlbefinden zusammengedacht werden können.
Kontakt
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info@jungverstanden.de